Ihre neurologische Diagnostik und Behandlung an der Klinik für Neurologie

In den drei Standorten CCM, CVK, und CBF gibt es neurologische Hochschulambulanz mit Spezialsprechstunden zu neurologischen Erkrankungen. In enger Kooperation mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen aus allen ambulanten und stationären Bereichen wird hier das Fachwissen zu neurologischen Erkrankungen und Ihrer Behandlung angeboten. 

Sprechstunden am Campus Benjamin Franklin (CBF)

Allgemeine neurologische Sprechstunde (CBF)

Die allgemeine neurologische Sprechstunde am Campus Benjamin Franklin (CBF)

Die diagnostische Zuordnung der Symptome eines Patienten zu einer definierten Krankheit kann mitunter schwierig sein, ebenso die Wahl der richtigen Behandlung, wenn sie nur selten durchgeführt wird oder verschiedene therapeutische Alternativen zur Verfügung stehen.

Für diese Fälle beraten die Ärztinnen und Ärzte der Sprechstunde Patientinnen und Patienten und überweisende Kolleginnen und Kollegen bezüglich weiterer Untersuchungs- und / oder Behandlungsschritte.

Bei Notwendigkeit der ambulanten oder stationären Weiterbehandlung kooperiert die allgemeine neurologische Sprechstunde eng mit den Spezialambulanzen und den neurologischen Stationen der Klinik.

Klinische Neurophysiologie CBF: t: +49 30 8445 2255

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Leitung: Prof. Dr. med. Fabian Klostermann

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Dr. rer. medic. Daria Antonenko
  • Hebun Erdur
  • Dr. Hannes Tiedt
  • Dr. med. Serdar Tütüncü

Bewegungsstörungen - Parkinsonsprechstunde (CBF)

Terminvereinbarung:

t: +49 30 8445 2255

Leitung: Prof. Dr. med. Fabian Klostermann

Botulinumtoxin-Ambulanz (CBF)

Die Sprechstunde richtet sich an Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Muskeltonus, insbesondere bei Bewegungsstörungen (Dystonie) und Spastik (nach Hirninfarkt).

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Leitung:

  • PD Dr. Stefanie Leistner
  • Prof. Dr. Fabian Klostermann

Demenz und kognitive Störungen (CBF)

Die Gedächtnissprechstunde arbeitet eng mit der Neurologie im Ambulanten Gesundheitszentrum  am Campus Benjamin Franklin  zusammen und richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Demenz und kognitiven Störungen. Unter kognitiven Störungen versteht man Störungen von Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Konzentration (Aufmerksamkeit) oder Urteilsvermögen.

Die medizinische Abklärung eines neuen Patienten erfolgt üblicherweise zunächst über die Neurologie im Ambulanten Gesundheitszentrum. Hier stehen alle Untersuchungsmethoden der Neurologie zur Verfügung, um die ambulante Abklärung einer Demenz zu ermöglichen.  Daneben bieten wir eine ausführliche neuropsychologische Diagnostik an, die von Psychologen durchgeführt wird. Die neuropsychologische Diagnostik wird ebenfalls in Russischer und Türkischer Sprache durchgeführt.

In der Sprechstunde werden Patientinnen und Patienten auch im Rahmen von Studien betreut. Für Patienten mit leichten kognitiven Störungen bieten wir die Teilnahme an einer Diagnostikstudie (Biomarker) an, sowie an einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Präventionsstudie (Cholesterinsenker).

Für Patientinnen und Patienten mit einer Alzheimer Erkrankung bieten wir die Teilnahme an Studien mit verschiedenen Therapieansätzen an, die zum Ziel haben, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Ein spezielles Angebot unserer Sprechstunde richtet sich an Personen, bei denen der Verdacht auf eine Kongenitale Prosopagnosie besteht, d.h. dass Gesichter von bekannten Personen nicht richtig erkannt werden. Hier bieten wir zur Abklärung speziell entwickelte neuro-psychologische Verfahren an, sowie die Teilnahme an wissenschaftlichen Untersuchungen. 

Terminvereinbarung:

Neurologie im Ambulanten Gesundheitszentrum am Campus Benjamin Franklin:

t: +49 30 450 550 606

Leitung: Dr. med. Andreas Lüschow

 

 

Epilepsien und andere Anfallserkrankungen (CBF)

Folgende Schwerpunkte bieten wir Ihnen in unseren Sprechstunden an:

  • zeitnahe, umfassende diagnostische Abklärung von ersten epileptischen Anfällen
  • Differentialdiagnostik zur Unterscheidung epileptischer Anfälle und nicht-epileptischer Ereignisse
  • Optimierung der antiepileptischen Medikation im Fall von unerwünschten Nebenwirkungen oder fehlender Anfallsfreiheit; gegebenenfalls Beratung zu Epilepsiechirurgie
  • Beratung zu Fahreignung, Empfängnisverhütung, Schwangerschaft und Stillzeit, sportlichen Aktivitäten, Reisen und Impfungen, Gebrauch von Genussmitteln und sonstigen Lebensbereichen
  • Beratung und Behandlung von dissoziativen Anfällen (in der Spezial-Sprechstunde am Campus Charité Mitte)

Die Sprechstunde findet dienstags von 09:00 - 15:00 Uhr, donnerstags von 13:00 – 16:00 Uhr und freitags von 12:00 – 15:00 Uhr statt (jeweils nach Vereinbarung).

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Wir nehmen uns Zeit für Sie, als neuer Patient planen wir für das erste Gespräch 45 min ein. Sollten Sie einmal verhindert sein, denken sie bitte daran, Ihren Termin rechtzeitig unter den angegebenen Telefonnummern oder per Email abzusagen – so können wir Ihren Termin für andere Patienten freigeben.

Ambulanz am Campus Benjamin Franklin

Leitung: Dr. med. Florian Losch

Mitarbeiterin: Dr. med. Mirja Steinbrenner

Multiple Sklerose und chronische Entzündungen des zentralen Nervensystems (CBF)

Die Sprechstunde richtet sich an Patienten mit chronischen Entzündungen des Gehirns und Rückenmarks, die am häufigsten im Rahmen einer Multiplen Sklerose auftreten.

In den letzten Jahren wurde eine immer differenziertere Behandlung dieser "neuroimmunologischen" Erkrankungen möglich. Für Betroffene ist daher in zunehmendem Maße eine sehr individuelle Beratung ausschlaggebend, da die Wahl einer Therapieform nur auf der Grundlage gesicherter diagnostischer Verlaufskriterien getroffen werden kann.

Um diesem Standard gerecht zu werden, stehen uns alle relevanten Untersuchungstechniken zur Verfügung (Liquor- und allgemeine Labordiagnostik, elektrophysiologische Verfahren etc.). Die Durchführung eingeleiteter Behandlungsmaßnahmen, wie z.B. Hochdosis-Kortisontherapien, Tysabri- und Mitoxantron-Infusionen, kann innerhalb unserer Ambulanz oder stationär erfolgen. Dies bezieht sich auch auf die Behandlung komplexer Probleme im Krankheitsverlauf, z.B. durch spasmolytische Injektionen von Botulinumtoxin (AG Bewegungsstörungen). Im Rahmen der universitären Forschung bieten wir darüber hinaus die Teilnahme an Studien an.

Eine Terminvereinbarung durch Sie oder Ihren Hausarzt ist unter der rechts genannten Telefonnummer werktags von 08:00 bis 12:00 Uhr möglich. Bitte bringen Sie zur Vorstellung alle Vorbefunde sowie MRT-Bilder mit.

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

E-Mail: Anmeldung

Leitung: Prof. Dr. med. Fabian Klostermann

Mitarbeiterin: Dr. med. Johanna Oechtering

Schlaganfall & Gefäßmissbildungen des Gehirns (CBF)

Die Schwerpunkte der Sprechstunde sind:

  • Schlaganfall (Infarkte und Blutungen im Gehirn)
  • Erkrankungen der Halsschlagadern (Verengungen der hirnversorgenden Arterien z.B. durch Arteriosklerose, Dissektion, Bindegewebserkrankungen)
  • Erkrankungen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko (Gerinnungsstörungen, Herzerkrankungen, entzündliche Erkrankungen)

 

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Leitung: Herr PD Dr. med. Christian Nolte

Telemedizin Parkinson (CBF)

Die Schwerpunkte der Sprechstunde

  • die Verbesserung der Behandlung von Parkinson-Patienten mit abwechselnd gehemmter und überschießender Beweglichkeit (sogenanntes On-Off-Phänomen).
  • In diesem Rahmen lassen die Betroffenen ihren Zustand an 30 aufeinanderfolgenden Tagen im häuslichen Umfeld mit standardisierten Videoaufnahmen dokumentieren. Dieses Bildmaterial wird dann von Spezialisten der neurologischen Klinik zusammen mit dem zuweisenden Neurologen ausgewertet, um die Probleme des Patienten in seinem Alltag zu erfassen und mit gezielten Behandlungsschritten Abhilfe zu schaffen. - Somit gewährleistet die Video-Dokumentation eine differenzierte Beratung von Patienten und erlaubt, die Effektivität getroffener Maßnahmen zu erfassen, während gleichzeitig unerwünschte Krankenhausaufenthalte vermieden werden können.

Terminvereinbarung

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Leitung: Prof. Dr. med. Fabian Klostermann und PD Dr. med. Frank Marzinzik

Mitarbeiterin: Antje Objartel

Sprechstunden am Campus Charité Mitte (CCM)

Ataxie-Sprechstunde (CCM Luisenstraße 64)

Die Schwerpunkte der Sprechstunde sind:

  • die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Ataxien
  • Es werden Patientinnen und Patienten mit erblichen und nicht-erblichen progredienten Ataxien betreut.

Terminvereinbarung

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 962

Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Brandt, Dr. Sarah Doss, Maria Rönnefarth

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Aufnahmesprechstunde (CCM Luisenstraße 64)

In der Aufnahmesprechstunde betreuen wir Patienten mit allen neurologischen Krankheitsbildern vor und nach ihrem stationären Aufenthalt in unserer Klinik.

Bei der ambulanten Vorstellung vor dem stationären Aufenthalt wird der Patient genau untersucht und die Notwendigkeit des stationären Aufenthaltes festgelegt. Es werden mit dem Patienten die geplanten Untersuchungen oder Behandlungen besprochen. Anschließend wird von unserer Patientenkoordinatorin mit dem Patienten ein Aufnahmetermin vereinbart. Wenn nach einem stationären Aufenthalt in unserer Klinik noch eine weitere Betreuung in unserer Klinik notwendig ist oder noch eine vollständige Auswertung der durchgeführten Diagnostik erfolgen soll, kommt der Patient nach dem stationären Aufenthalt erneut in unsere Sprechstunde.

Das Ziel der Aufnahmesprechstunde ist es also, den stationären Aufenthalt gut vorzubereiten und ihn so für den Patienten möglichst kurz und effektiv zu gestalten.

Wenn Sie als ärztlicher Kollege einen Patienten elektiv bei uns einweisen möchten, bitten wir Sie, sich direkt an einen der ärztlichen Mitarbeiter der Aufnahmesprechstunde zu wenden. Wenn Sie als Patient von Ihrem Arzt zu uns überwiesen wurden, senden Sie uns bitte per Post, Fax oder E-Mail (siehe unten) eine Kopie der Überweisung und die bereits vorliegenden Arztberichte zu, wir werden Ihnen dann einen Termin mitteilen.

Dieses Vorgehen gilt selbstverständlich nicht für Patienten, die sich als Notfall akut in unserer Klinik vorstellen müssen. Diese wenden sich bitte – gegebenenfalls nach vorheriger telefonischer Anmeldung- direkt an die Rettungsstelle.

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

t: +49 30 450 660 211 (Patientenkoordinatorin: Ina Linke )

f: +49 30 450 560 962

 

Postanschrift:

Charité Campus Mitte

Klinik für Neurologie

Aufnahmesprechstunde

Charitéplatz 1

10117 Berlin

 

Ambulanzzeiten:

Montag - Donnerstag 09:00 - 14:00 Uhr (nach Vereinbarung)

Freitag 09:00 - 15:00 Uhr (nach Vereinbarung)

Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Brandt

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Bewegungsstörungen & Neuromodulation (CCM Luisenstraße 64)

Schwerpunkte der Sprechstunde bilden folgende Erkrankungen:

  • Idiopathisches Parkinson-Syndrom (M. Parkinson)
  • Dystonien (z.B. zervikale Dystonie, Schreibkrampf, generalisierte Dystonie)
  • Tremor-Erkrankungen (z.B. Essentieller Tremor, Parkinson-Tremor)
  • Medikamenteninduzierte Bewegungsstörungen ("tardive" Syndrome)

Darüber hinaus werden Patienten mit Restless Legs Syndrom, unterschiedlichen Chorea-Formen, Myoklonien, Morbus Wilson oder Tic-Erkrankungen (z.B. Tourette Syndrom) regelmäßig betreut. Neben diesen Bewegungsstörungen im klassischen Sinn werden Patienten mit Hemispasmus Fazialis und spastischen Lähmungen (z.B. nach Schlaganfall, Multiple Sklerose) mit Botulinum-Toxin behandelt.

Das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum steht hierzu zur Verfügung. Ausgedehnte Erfahrung besteht insbesondere in der Indikationsstellung und Anwendung folgender therapeutischer Maßnahmen:

  • Tiefe Hirnstimulation
  • Botulinum-Toxin Therapie (alle neurologischen Indikationen)
  • Medikamentöse Behandlung von M. Parkinson in allen Stadien der Erkrankung inklusive Apomorphin-Therapie und duodenaler Levodopa Behandlung.

Bei Neuvorstellung sollten eine fachärztliche Überweisung sowie sämtliche zur Verfügung stehenden medizinischen Unterlagen (insbesondere über CT/MRT-Diagnostik und bisherige medikamentöse Therapien) mitgebracht werden. 

Dieses Formular kann von überweisenden Ärztinnen und Ärzten genutzt werden, um die Terminvergabe und Zuordnung zur richtigen Sprechstunde zu erleichtern.

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

 +49 30 450 560 123 Sekretariat Privatambulanz

 +49 30 450 560 962

Leitung: Prof. Dr. med. Andrea Kühn

 

 

Enzephalitis & Paraneoplasien (CCM Bonhoefferweg 3)

In der Sprechstunde erfolgt die spezifische Behandlung und Nachsorge von Patientinnen und Patienten mit paraneoplastischen neurologischen Erkrankungen und autoimmunen Hirnentzündungen.

  • Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis
  • Enzephalitis mit GABA(B)-Rezeptor-, AMPA-Rezeptor-Antikörpern, VGKC-Komplex-Antikörpern (inkl. LGI1, Caspr2)
  • Limbische Enzephalitis
  • Paraneoplastische Hirnentzündungen (z. B. mit Anti-Hu, -Yo-, -Ri-, -Amphiphysin-, -Ma1-, -Ma2-, -CV2-Antikörpern)
  • Antikörper-vermittelte Demenz
  • Hirnentzündung (z.B. Enzephalitis durch Herpes-Viren)
  • Morvan-Syndrom
  • Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 962

Leitung: PD Dr. med. Harald Prüß

Ort: Bonhoefferweg 3 ("Alte Nervenklinik")

Epilepsien und andere Anfallserkrankungen (CCM Luisenstraße 64)

Folgende Schwerpunkte bieten wir Ihnen in unseren Sprechstunden an:

  • zeitnahe, umfassende diagnostische Abklärung von ersten epileptischen Anfällen
  • Differentialdiagnostik zur Unterscheidung epileptischer Anfälle und nicht-epileptischer Ereignisse
  • Optimierung der antiepileptischen Medikation im Fall von unerwünschten Nebenwirkungen oder fehlender Anfallsfreiheit; gegebenenfalls Beratung zu Epilepsiechirurgie
  • Beratung zu Fahreignung, Empfängnisverhütung, Schwangerschaft und Stillzeit, sportlichen Aktivitäten, Reisen und Impfungen, Gebrauch von Genussmitteln und sonstigen Lebensbereichen
  • Beratung und Behandlung von dissoziativen Anfällen (in der Spezial-Sprechstunde am Campus Charité Mitte)

Die Sprechstunde findet dienstags von 09:00 - 16:00 Uhr statt (nach Vereinbarung).

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 962

Wir nehmen uns Zeit für Sie, als neue Patientin oder Patient planen wir für das erste Gespräch 45 Minuten ein. Sollten Sie einmal verhindert sein, denken sie bitte daran, Ihren Termin rechtzeitig unter den angegebenen Telefonnummern oder per E-Mail abzusagen - so können wir Ihren Termin für andere Patientinnen und Patienten freigeben.

Ambulanz am Campus Charité Mitte

Leitung: Prof. Dr. med. Martin Holtkamp

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Dr. med. Maria Ilyas-Feldmann
  • PD Dr. med. Pawel Fidzinski
  • Julia Nichtweiß
  • Dr. med. Philine Senf-Beckenbach (Spezial-Sprechstunde für dissoziative Anfälle)
  • Dr. med. Matthias Wawra

Ort: Luisenstraße 64 (Bettenhaus Charité Mitte)

Gedächtnissprechstunde (CCM Bonhoefferweg 3)

Schlüssel verlegt, Termin vergessen… Das kann jedem passieren, aber was bedeutet es, wenn sich solche Vorkommnisse häufen?

Wie viel Vergessen ist noch normal, ab wann sollte man etwas unternehmen? Dahinter verbirgt sich die Frage, ob Gedächtnisstörungen im Alltag noch im Rahmen eines normalen Alterungsprozesses zu erklären sind oder aber bereits erste Anzeichen einer fortschreitenden Erkrankung des Gehirns, einer sogenannten Demenz, darstellen.

Die möglichst frühzeitige Erkennung einer Demenz ist dabei von besonderer Bedeutung, da Erkrankte – und auch deren soziales Umfeld – von einer Behandlung zumindest für einige Zeit profitieren können.

In unserer Gedächtnissprechstunde werden Gedächtnis- und andere kognitive Störungen (Konzentration, Wahrnehmung, Sprache, Orientierung und andere) mittels verschiedener Methoden umfassend abgeklärt.

Dazu gehört ein ausführliches Erstgespräch sowohl mit dem Betroffenen als auch möglichst mit einem nahen Angehörigen.

Hinzu kommt eine Untersuchung Demenz-relevanter Blutwerte, da Demenzen zuweilen auch behandlungspflichtige allgemeine organische Ursachen haben können (z. B. Fehl- oder Mangelernährung, Schilddrüsenunterfunktion, etc.).

Falls noch nicht geschehen, sollte eine Bildgebung des Gehirns (Computer- oder Kernspintomographie) veranlasst werden.

In bestimmten Fällen wird, falls gewünscht, eine Untersuchung des "Nervenwassers" (Liquor) durchgeführt.

Diese kann Aufschluss über die genaue Ursache einer Demenzerkrankung geben und bestimmte kausal behandelbare Erkrankungen, die sich mit einer Gedächtnisstörung äußern können, aufdecken.

In einer ausführlichen neuropsychologischen Diagnostik werden Art und Ausmaß der Defizite erfasst, wobei wir auch emotionale Einflussfaktoren, wie beispielsweise eine Depression, einbeziehen.

Nach Abschluss der Diagnostik findet eine ausführliche ärztliche Beratung der Patienten und deren Angehörigen statt, in der die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden.

Zudem wird über weitere Beratungsmöglichkeiten und Hilfsangebote informiert. Treten im weiteren Verlauf neuartige Aspekte auf, so bieten wir eine erneute Bewertung des Krankheitsbildes an.

Als universitäre Spezialsprechstunde sind wir aktiv an der klinischen Erforschung neuer Therapiemöglichkeiten beteiligt.

Daher können wir in bestimmten Fällen die Teilnahme an Therapiestudien beispielsweise mit neuen Medikamenten anbieten.

 

Zur ersten Vorstellung sollte sich die oder der Betroffene möglichst gemeinsam mit einer/ einem nahen Angehörigen vorstellen.

Falls vorhanden, sollten bei diesem Termin mitgebracht werden:

  • radiologische Untersuchungen des Kopfes (Computer- oder Kernspintomographie) – möglichst Originalbilder (elektronisch oder als Ausdruck) und Befunde
  • Laborwerte (nicht älter als 1 Jahr)
  • Ergebnisse der Untersuchung der Hirngefäße mittels Ultraschall (falls vorhanden)
  • Blutdruckwerte der letzten 12 Monate (falls vorhanden)
  • Liste der regelmäßig eingenommenen Medikamente

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: + 49 30 450 560 962

Leitung: PD Dr. med. Harald Prüß

Ort: Bonhoefferweg 3 ("Alte Nervenklinik")

HIV-assoziierte neurologische Erkrankungen (CCM Luisenstraße 64)

Diese Spezialsprechstunde richtet sich an alle Patientinnen und Patienten mit einer HIV-Erkrankung und damit assoziierten neurologischen Problemen.

Die Erkrankungen können direkt mit dem HI-Virus assoziiert sein, wie zum Beispiel Polyneuropathien oder die HIV-assoziierte Enzephalopathie, oder auch Ausdruck des geschwächten Immunsystems (sogenannte opportunistische Infektionen) bzw. Ausdruck der antiretroviralen Therapie.

Gleichzeitig richtet sich die Sprechstunde an Patientinnen und Patienten mit häufig HIV-assoziierten Komorbiditäten, wie Hepatitis C oder einer Luesinfektion und damit assoziierten neurologischen Problemen.

Nach Zuweisung durch einen Facharzt in unsere Ambulanz erfolgen Anamnese, klinisch-neurologische Untersuchung und differentialdiagnostische Überlegungen.

Entsprechend der Schwere der Erkrankung ist teilweise eine stationäre Überwachung Diagnostik und Therapie notwendig.

Im Rahmen wissenschaftlicher Projekte werden Studien durchgeführt, die zum besseren Verständnis der Krankheitsmechanismen sowie zur Erweiterung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten beitragen sollen.

Krankheitsbeispiele und Schlüsselsymptome:

• HIV-assoziierte neurokognitive Defizite: Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Störungen der Feinmotorik

• HIV-assoziierte Neuropathie: Gefühlsstörungen, Kribbeln und zum Teil Schmerzen, meist in den Zehen und Füßen beginnend und langsam über Wochen zunehmend

• HIV-assoziierte Myelopathie: Gefühlsstörungen und Lähmungen der Beine, Blasen- und Mastdarmstörungen

• HIV-assoziierte Myopathie: Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Abnahme der Muskulatur

• neurologische Komplikationen der antiretroviralen Therapie: Gefühlsstörungen, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche

• Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML)

• Neurolues

• Hepatitis C assoziierte Komplikationen wie Neuropathien oder kognitive Störungen: Gefühlsstörungen, Kribbeln, Teil Schmerzen Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen

Für Sie als Patientin oder Patient bietet die Deutsche Gesellschaft für Neuro-Aids und Neuro-Infektiologie e. V. (DGNANI) auf ihrer Internetseite zusätzliche Informationen zu den unterschiedlichen Krankheitsspektren an.

Was sollten Sie zu einem Termin mitbringen?

Bitte bringen Sie zu Ihrem Untersuchungstermin einen Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte sowie möglichst alle Arztbriefe, MRT- (Kernspintomografie-) Aufnahmen und Untersuchungsbefunde mit.

Leitung: PD Dr. med. Katrin Hahn

Kontakt:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr (Sprechstunde mittwochs)

f: +49 30 450 560 962

Ort: Luisenstraße 64 (Bettenhaus Charité Mitte)

Immmunvermittelte Neuropathien / CIDP (CCM Bonhoefferweg 3)

In dieser Spezialsprechstunde werden Patientinnen und Patienten mit immunvermittelten Polyneuropathien wie der chronisch inflammatorisch demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP), das Guillain-Barré-Syndrom, der multifokalen motorischen Neuropathie (MMN), der vaskulitischen Polyneuropathien, Polyneuropathien aus dem rheumatischen Formenkreis oder auch im Rahmen von monoklonalen Gammopathien unklarer Signifikanz (MGUS) betreut.

Bitte bringen Sie zu Ihrem Vorstellungstermin einen Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte sowie - soweit vorhanden - alle Arztbriefe, elektrophysiologischen Befunde, Magnetresonanztomografie- / Kernspintomografie-Aufnahmen sowie Laborbefunde mit.

Terminvereinbarung

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Leitung: Dr. med. Juliane Klehmet

Ort: Bonhoefferweg 3 ("Alte Nervenklinik")

Kopfschmerzzentrum am Charité Campus Mitte (CCM Bonhoefferweg 3)

Das Kopfschmerzzentrum der Klinik für Neurologie am Campus Mitte behandelt und betreut Patienten mit Kopf- und Gesichtsschmerzen.

Im Rahmen der Integrierten Versorgung von Kopfschmerzpatienten bieten wir in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten ein individuell von Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten erstelltes Therapiekonzept für Patienten mit häufigen Kopfschmerzen an.

Die Migräne und der Spannungskopfschmerz sind die weltweit häufigsten neurologischen Erkrankungen. Bis zu 70 Prozent der Bevölkerung leiden an episodischen Spannungskopfschmerzen, 10-12 Prozent haben regelmäßig Migräne und ca. vier Prozent leiden mit mehr als 15 Kopfschmerztagen pro Monat unter chronischen Kopfschmerzen. Neben diesen Kopfschmerzerkrankungen existieren aber noch über 200 weitere Kopfschmerzformen. Viele Kopfschmerzpatienten haben trotz eines hohen Leidendrucks keine ausreichende Therapie. Das Ziel unserer Ambulanz ist neben der differentialdiagnostischen Einschätzung unklarer Kopfschmerzsyndrome die Empfehlung geeigneter, wissenschaftlich anerkannter Therapien, um die Lebensqualität der Patienten langfristig zu verbessern. Diesbezüglich arbeiten wir in enger Kooperation mit niedergelassenen Neurologen und Schmerztherapeuten, um eine nachhaltige Behandlung zu gewährleisten.

In unserer Ambulanz betreuen wir ca. 2000 Patienten jährlich.

Zu den von uns behandelten Kopfschmerzen zählen neben häufigen Kopfschmerzformen wie die Migräne oder der Spannungskopfschmerz auch seltene Kopf- und Gesichtsschmerzen wie der Cluster-Kopfschmerz, die paroxysmale Hemikranie oder die Trigeminusneuralgie.

In vielen Fällen lässt sich mit Hilfe eines ausführlichen ärztlichen Gespräches sowie einer körperlichen neurologischen Untersuchung bereits die Diagnose stellen, bei einigen Patienten ist hierfür auch noch eine zusätzliche Diagnostik notwendig.

Auf Grundlage der Diagnose erfolgt die Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes sowohl zur akuten Behandlung als auch zur Vorbeugung der Kopfschmerzen (Kopfschmerz-Prophylaxe), zur Frequenzsenkung und Vermeidung einer weiteren Chronifizierung.

Neben bereits etablierten Therapieverfahren führen wir klinische Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von neuen Medikamenten sowohl in der akuten als auch vorbeugenden Therapie von Kopfschmerzerkrankungen durch.

Darüber hinaus führen wir experimentelle und klinische Forschung zu den Mechanismen, die der Entstehung von Kopfschmerzerkrankungen zugrunde liegen, durch.

Integrierte Versorgung

Seit Juli 2015 bieten wir zusätzlich in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost und niedergelassenen qualifizierten Ärzten die Behandlung im Rahmen einer Integrierten Versorgung an. Die Integrierte Versorgung ermöglicht die Zusammenarbeit von Experten auf verschiedenen medizinischen Fachgebieten, um eine möglichst optimale Behandlung der Patienten sicherzustellen. Das Programm richtet sich an alle Patienten, die bereits unter chronischen Kopfschmerzen leiden oder bei denen die Gefahr besteht, einen chronischen Kopfschmerz zu entwickeln.

Diese Patienten profitieren besonders von einem sogenannten multimodalen Konzept, bei dem Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten gemeinsam die Betreuung übernehmen. Bei Ihrem ersten Besuch in unserem Kopfschmerzzentrum findet eine neurologische, psychologische und physiotherapeutische Vorstellung und Untersuchung statt.

Auf Grundlage der Ergebnisse wird mit den verschiedenen Fachdisziplinen ein auf Sie individuell abgestimmtes Therapiekonzept entwickelt. Anschließend werden Sie langfristig durch einen in der Kopfschmerztherapie erfahrenen niedergelassenen Arzt (Kooperationspartner) weiterbetreut. Sollten Sie unter besonders schweren und häufigen Kopfschmerzen leiden, ist die Teilnahme an einem intensivierten einwöchigen Tagesprogramm möglich.

Im Rahmen dieses Programmes erfolgt eine Schulung über die Ursachen der Erkrankung, eine auf Ihren Schmerz ausgerichtete verhaltenstherapeutisch orientierte Behandlung, tägliche Physiotherapie, das Erlernen von Entspannungsverfahren wie der progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson, eine individuelle medikamentöse Therapie und eine Beratung zu nicht-medikamentösen Therapieverfahren zur Vorbeugung von Kopfschmerzen.

Aktuell ist die Teilnahme Versicherten der AOK Nordost möglich. In naher Zukunft möchten wir jedoch auch Versicherten anderer Krankenkassen die Teilnahme an diesem Programm ermöglichen.

Die Sprechstunden finden täglich von Montag bis Freitag nach Vereinbarung statt:

Was müssen Sie mitbringen?:

  • Eine Überweisung eines niedergelassenen Neurologen sowie Ihre elektronische Gesundheitskarte
  • Alle Unterlagen über bisherige Diagnostik und Therapie in anderen Kliniken und Praxen, auswertige Untersuchungsbefunde (wenn möglich bereits in Kopie) und CDs von bereits durchgeführter MRT- und CT-Diagnostik
  • Eine aktuelle Medikationsliste (Kopfschmerzmedikamente und andere Medikamente)
  • Eine Liste über alle vorangehend eingesetzten Kopfschmerzmedikamente
  • einen Kopfschmerzkalender

 

Terminvergabe:

Montag bis Freitag von 09:00 – 14:00 erreichen:

t: +49 30  450 660 168

f: + 49 30 450 560 912

 

Leitung:

Prof. Dr. med. Uwe Reuter

Dr. med. Lars Neeb

Dr. med. Heike Israel-Willner

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Regina Hüster

Dr. med. Bianca Raffaelli

Multiple-Sklerose-Zentrum Charité Campus Mitte (CCM Bonhoefferweg 3)

Multiple-Sklerose-Zentrum Charité Campus Mitte

anerkannt nach den Richtlinien der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG)

Der Schwerpunkt dieser Sprechstunde ist die Beratung für Patientinnen und Patienten mit Multiple Sklerose und Neuroimmunologie.

Bitte bringen Sie zu Ihrem Untersuchungstermin mit:

  • einen Überweisungsschein (vom Facharzt für Neurologie)
  • Ihre Versichertenkarte
  • vorangegangene Arztbriefe
  • Aufnahmen (MRT-Aufnahmen, Kernspinaufnahmen)
  • Untersuchungsbefunde

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 962

 

Leitung: Prof. Dr. med. Lutz Harms und PD Dr. med. Klemens Ruprecht

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Dr. med. Marie Perle Brinckmann
  • PD Dr. med. Hagen Kunte
  • Dr. med. Annerose Mengel
  • Dr. med. Felix Schmidt

Ort: Bonhoefferweg 3 ("Alte Nervenklinik")

Muskelambulanz (CCM Luisenstraße 64)

Muskelkrankheiten

In der Spezialambulanz für Muskelerkrankungen werden Patientinnen und Patienten mit allen Erkrankungen des Muskels betreut. Dies umfasst hunderte verschiedener Ätiologien (z.B. Muskeldystrophien, Myotone Dystrophien, Myositiden, metabolische und toxische Myopathien, Mitochondriopathien). Typischen Beschwerden der Patientinnen und Patienten sind Muskelschwäche, Muskelschwund oder Muskelschmerzen. Im Labor fällt oft eine Erhöhung der muskelspezifischen Kreatinkinase auf. Das vielseitige Gebiet der Muskelerkrankungen zeichnet sich dadurch aus, dass die Erkrankungen selten vorkommen und in der Regel eine interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung erfordern.

Wir bieten gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern

  • Institut für Neuropathologie
  • Klinik für Kardiologie
  • Pneumologie
  • Orthopädie
  • Rheumatologie
  • Dermatologie
  • Neuropädiatrie und
  • anderen Spezialinstituten (z.B. Speziallabore, Institut für Humangenetik etc.)

das gesamte Spektrum der Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten an. 

Im Rahmen wissenschaftlicher Projekte werden Studien durchgeführt, die zum besseren Verständnis der Krankheitsmechanismen sowie zur Erweiterung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten beitragen sollen.

Für Sie als Patientin oder Patient bietet die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke auf ihrer Website wertvolle Zusatzinformationen zu den unterschiedlichen Krankheitsspektren an.

Terminvereinbarung:

Als Patientin oder Patient können Sie, nach Überweisung durch einen Facharzt, einen Sprechstundentermin in unserer Ambulanz vereinbaren.

Um Ihre Erkrankung besser zu verstehen und eventuelle Diagnostik bahnen zu können, füllen Sie bitte folgendes Muskel-Formular aus und schicken Sie es uns per E-Mail oder Fax. Wir werden Sie anschließend bezüglich einer Terminvereinbarung kontaktieren.

Was sollten Sie zu einem Termin mitbringen?

Bitte bringen Sie zu Ihrem Untersuchungstermin einen Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte sowie möglichst alle Arztbriefe, Magnetresonanztomografie (MRT)- / Kernspintomografie-Aufnahmen und Untersuchungsbefunde mit.

Kontakt:

Fax +49 30 450 560 962

Leitung: PD Dr. med. Katrin Hahn

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Prof. Dr. med. Stephan Brandt
  • Dr. med. Agata Mossakowsi

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Myasthenie-Ambulanz (CCM Luisenstraße 64)

Terminvereinbarung

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Adresse der regulären Mysthenie Ambulanz
Neurologische Hochschulambulanz
Luisenstr. 64
Check-In Erdgeschoss Bettenhochhaus

Adresse der Studienambulanz
Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Interne Geländeadresse: Sauerbruchweg 5
Ebene 2 (NCRC)

 

 

Leitung
Prof. Dr. med. Andreas Meisel

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Dr. med. Ulrike Harms
  • Dr. med. Sarah Hoffmann
  • Dr. med. Benjamin Hotter
  • Dr. med. Siegfried Kohler
  • Dr. med. Philipp Mergenthaler

Studienassistentinnen

  • Mechthild Schönfeld
  • Verena Mauckisch
  • Claudia Heibutzki

Informationen zum Krankheitsbild Myasthenie finden Sie hier.

Neurologische Privatsprechstunde (CCM Bonhoefferweg 3)

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 111

f: +49 30 450 7 560 990

Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Brandt

Neurologische Sprechstunde für Tumorkranke (CCM Luisenstraße 64)

Viele Betroffene entwickeln im Verlauf einer Krebserkrankung neurologische Beschwerden. Diese können auf Störungen des Gehirns aber auch der peripheren Nerven zurückzuführen sein. Die Symptome sind oft vielfältig und reichen von Sensibilitätsstörungen, Bewegungs- und Gangstörungen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Hervorgerufen werden sie entweder durch den Tumor selbst, durch Tochtergeschwulste des Tumors (Metastasen) oder Veränderungen des Immunsystems infolge der Tumorerkrankung.
In enger Zusammenarbeit mit den Kollegen der Hämatologie und Onkologie diagnostizieren und behandeln wir u.a. folgende Krankheitsbilder:

• Anfallsleiden (Epileptische Anfälle / Epilepsie)

• Absiedelungen im "Nervenwasser Raum" (Meningeosis neoplastica)

• Hirnmetastasen

• Nervenschädigungen

• Neuropathische Schmerzen

Unerwünschte Nebenwirkungen der Tumortherapie

Sehr häufig leiden Krebspatienten auch unter therapiebedingten neurologischen Beschwerden. Hierzu zählen beispielsweise durch eine Bestrahlung vermittelte Schädigungen des Nervensystems und Veränderungen durch Chemotherapien. Eine Schädigung der peripheren Nerven durch Chemotherapien (Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie) äußert sich häufig durch schmerzhafte Missempfindungen und Taubheitsgefühle an Fingern und Füßen. Auch eine verminderte Geschicklichkeit und Gangstörungen werden häufig beobachtet. Viele Patientinnen und Patienten berichten zudem über Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen nach Chemotherapie ("Chemobrain", "Chemodemenz"). Dieses neue Krankheitsbild ist bisher kaum erforscht und schlecht verstanden.

Aktuell führen wir folgende klinische Studien zur Beschreibung und Therapie von durch Chemotherapie bedingten Polyneuropathien und Gedächtnisstörungen durch:

• Einfluss von Capsaicin (Qutenza ®) auf Schmerz, Funktion und Lebensqualität bei Patientinnen und Patienten mit schmerzhafter chemotoxischer Neuropathie (SCN) in Kooperation mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung

• Therapie Antikörper-vermittelter autoimmuner Erkrankungen mit Bortezomib (TAVAB, in Kooperation mit dem interdisziplinärem Myasthenie-Zentrum der Charité und der Klinik für Rheumatologie der Charité, NCT02102594)

• Chemotherapie induzierte kognitive Veränderungen in Patientinnen mit Brust oder Eierstockkrebs (CICARO, in Kooperation mit den Kliniken für Gynäkologie der Charité, NCT02753036)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

PD Dr. med. Wolfgang Böhmerle
PD Dr. med. Katrin Hahn
Dr. med. Petra Hühnchen

Adresse und Kontakt:

Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC)

Onkologische Portalambulanz

Campus Charité Mitte

Invalidenstraße 80 / Virchowweg 20 - 23 (campusintern)

Terminvergabe:

+49 30 450 564 222 oder

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Schlafmedizin (Neurologische Schlafmedizin) (CCM Luisenstraße 64)

Es werden Patienten aller Altersstufen ab dem 12. Lebensjahr mit Schlafstörungen behandelt, die auf Funktionsstörungen des Nervensystems zurückzuführen sind.

Im Besonderen sind wir auf folgende Fragestellungen spezialisiert:

Ferner können sich Patienten vorstellen, bei denen im Zusammenhang mit einer bereits diagnostizierten Erkrankung des Nervensystems (z. B. Multiple Sklerose, Polyneuropathie, Schlaganfall, HIV-Infektion, Parkinson-Syndrome, Epilepsien, rheumatologische Erkrankungen u.a.) behandlungsbedürftige Störungen des Schlafes oder des Schlaf-Wach-Rhythmus auftreten.

Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf wie z. B. Schlafwandeln und/oder sonstige Bewegungen im Schlaf

  • Abgrenzung von Parasomnien, schlafbezogenen epileptischen Anfällen und sonstigen Bewegungsstörungen im Schlaf
  • Narkolepsie mit und ohne Kataplexie und sonstige Störungen, die mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit und/oder oder Einschlafattacken einhergehen
  • Syndrom der unruhigen Beine (Restless legs-Syndrom)
  • Störungen in der Abfolge des Schlaf-Wach-Rhythmus (Phasenverschiebungen des Schlaf-Wach-Rhythmus)
  • Abgrenzung zwischen primären Schlafstörungen von primär psychiatrischen Erkrankungen, die mit einer Schlafstörung einhergehen Schlafstörungen des Jugendalters alle sonstigen ungewöhnlichen Schlafstörungen

Die Sprechzeiten sind dienstags von 13:00 - 16:00 Uhr.

Terminvergabe 08:00 - 16:00 Uhr:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 962

 

Leitung: PD Dr. med. Pascal Grosse

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Schlaganfallsprechstunde (CCM Luisenstraße 64)

Die Schlaganfall-Sprechstunde am Campus Charité Mitte richtet sich schwerpunktmäßig an Patientinnen und Patienten, die:

  • einen Schlaganfall (Infarkt oder Blutung im Gehirn) vor allem im jungen Alter < 55 Jahren erlitten haben,
  • eine Zweitmeinung bei einem Schlaganfall seltener Ursache (z.B. Vaskulitis, Dissektion, Gerinnungsstörung) oder unklarer Ursache (kryptogen) einholen möchten,
  • eine Sinus- oder Hirnvenenthrombose erlitten haben oder
  • an einer Erkrankung mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko (Gerinnungsstörungen, Herzerkrankungen, entzündliche Erkrankungen) leiden.

Terminvergabe:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Leitung: Dr. med. Thomas Liman

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Small fiber Neuropathien (CCM Luisenstsraße 64)

In dieser Spezialsprechstunde werden Patientinnen und Patienten mit isolierter small fiber Neuropathie (SFN) betreut.

In der Sprechstunde besteht die Möglichkeit zur:

  • Sicherung der Verdachtsdiagnose einschließlich der Möglichkeit einer Hautstanzbiopsie bei klinischem Zweifel. In Kooperation mit dem Institut für Neuropathologie können in der Biopsie die kleinkalibrigen Nervenfasern verlässlich beurteilt und die Verdachtsdiagnose einer SFN bestätigt oder ausgeschlossen werden.
  • differentialdiagnostischen Zuordnung und Therapie
  • Teilnahme an klinischen Studien mit und ohne kommerziellen Sponsor zum besseren Verständnis von Krankheitsmechanismen

Was sollten Sie zu einem Termin mitbringen?

Bitte bringen Sie zu Ihrem Untersuchungstermin einen Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte sowie möglichst alle Arztbriefe, MRT- (Kernspin-) Aufnahmen und Untersuchungsbefunde mit.

Terminvergabe

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr (Sprechstunde mittwochs)

f: +49 30 450 560 962

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)

Sprechstunden am Campus Virchow-Klinikum (CVK)

ALS und andere Motoneuronenerkrankungen (CVK)

Die Ambulanz für Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und andere Motoneuronenerkrankungen ist eine Spezialsprechstunde der Hochschulambulanz der Charité am Campus Virchow-Klinikum.

Der Schwerpunkt dieser Sprechstunde sind ist die ambulante Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS).

Detaillierte Informationen zur ALS und über unsere Ambulanz stehen Ihnen auf unseren gesonderten Internetseiten zur Verfügung: www.als-charite.de.

In unserer Sprechstunde werden Fragen zur Diagnose, Prognose und schließlich Therapie der ALS bearbeitet. Patienten und Ihre Angehörigen stellen sich mit dem Verdacht oder der gesicherten Diagnose einer ALS oder einer anderen motorischen Systemerkrankung in der Sprechstunde vor. Bei der Mehrzahl der Patienten wurde bereits in einer Arztpraxis oder einer auswärtigen Klinik eine entsprechende Diagnose gestellt und eine weitere Betreuung in unserer Ambulanz empfohlen. Bei anderen Patienten besteht noch keine abschließende Diagnose, so dass wir von neurologischen und anderen ärztlichen Kollegen um eine diagnostische Stellungnahme gebeten werden.

Nach der Erstvorstellung wird in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den überweisenden Kollegen und in Abstimmung mit den Patienten über eine regelmäßige ambulante Betreuung entschieden und eine Wiedervorstellung vereinbart. In diesem Fall ist ein Besuch im Abstand von 3 Monaten vorgesehen. Eine geringere Zahl an Patienten ist bereits in einer anderen Klinik in Betreuung und stellt sich zur Bildung einer zweiten diagnostischen Meinung bei uns vor. Eine zweite diagnostische Einschätzung ist meist mit nur einem Termin verbunden und führt in der Regel nicht zu einer weiteren Betreuung in unserer Ambulanz. Über die Ergebnisse unserer Untersuchungen und die Therapieempfehlungen berichten wir Ihrem behandelnden Arzt und Ihnen in Form eines Arztbriefes. In bestimmten Situationen findet eine zusätzliche telefonische Konsultation mit Ihrem überweisenden Arzt statt. Die zweite Meinungsbildung ist in der Medizin gängige und erwünschte Praxis. Die Teilnahme von Angehörigen während der gesamten Sprechzeit ist ausdrücklich erwünscht und insbesondere während des ersten Besuches für die Patienten eine große Hilfe.

Bei dem ersten Besuch bei uns werden eine gründliche Krankengeschichte erhoben, eine neurologische Untersuchung durchgeführt und die mitgebrachten Unterlagen gesichtet. In seltenen Fällen wird bereits bei der ersten Visite eine neurologische Zusatzdiagnostik, z.B. durch eine Nadeluntersuchung (Elektromyographie), durchgeführt. Im Ergebnis der gesamten Untersuchung werden die Diagnose, eventuelle ausstehende diagnostische Schritte und die Therapiemöglichkeiten besprochen. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen zu beantworten. Als Zeitrahmen sind für die Erstvorstellung etwa 1 Stunde, bei der Wiedervorstellung 30-45 min einzuplanen. Bei der Teilnahme an ALS-Medikamentenstudien oder der Beteiligung an Forschungsvorhaben zur Ursache und Therapie der ALS sind veränderte Sprechzeiten mit einem erhöhten Zeitbedarf möglich, die gesondert vereinbart werden. Am Ende der Konsultation bekommen Sie Rezepte für die notwendige Medikation, Verordnungen und ggf. einen Termin zur Wiedervorstellung ausgehändigt.

Die ALS-Ambulanz der Charité besteht seit Januar 2002. Etwa 400 ALS-Patienten stellen sich jährlich erstmalig in unserer Sprechstunde vor; 250 Patienten befinden sich in regelmäßiger ambulanter Betreuung. Seit Mai 2008 besteht für unsere Einrichtung eine Genehmigung für die ambualante Behandlung am Krankhaus gemäß §11gb Abs. 2 SGB V. Die ALS-Arbeitsgruppe besteht aus 5 Ärzten, 2 Krankenschwestern, einer Patientenkoordinatorin, einer Teamassistentin sowie jeweils einer Sozialarbeiterin und Ernährungsberaterin.

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 028

Leitung: Prof. Dr. med. Thomas Meyer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Gabriele Frisch (Ernährungsberaterin)
  • Andreas Funke (Facharzt für Neurologie)
  • Merle Keck (Fachärztin für Neurologie)
  • Dagmar Kettemann (Fachärztin für Neurologie)
  • Birgit Koch (Patientenkoordinatorin, Studienassistentin)
  • Kerstin Krause (Krankenschwester, Study Nurse)
  • Christoph Münch (Facharzt für Neurologie, wissenschaftlicher Mitarbeiter)
  • Angela Steger (Teamassistentin)

Bewegungsstörungen & Neuromodulation (CVK)

Ein besonderer Schwerpunkt der Sprechstunde am CVK bilden die

  • Atypischen Parkinson-Syndrome (z.B. Multisystematrophie, PSP, CBD, LBD)

Darüber hinaus findet nach Absprache auch eine Sprechstunde zu folgenden Bewegungsstörungen statt:

  • Idiopathisches Parkinson-Syndrom (M. Parkinson)
  • Dystonien (z.B. zervikale Dystonie, Schreibkrampf, generalisierte Dystonie)
  • Tremor-Erkrankungen (z.B. Essentieller Tremor, Parkinson-Tremor)
  • Medikamenteninduzierte Bewegungsstörungen ("tardive" Syndrome)

Das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum steht hierzu zur Verfügung. Ausgedehnte Erfahrung besteht insbesondere in der Indikationsstellung und Anwendung folgender therapeutischer Maßnahmen:

  • Hilfs- und Heilmittelversorgung für Patienten mit atypischen Parkinsonsyndromen
  • Botulinum-Toxin Therapie (alle neurologischen Indikationen)
  • Medikamentöse Behandlung von M. Parkinson in allen Stadien der Erkrankung inklusive Apomorphin-Therapie und duodenaler Levodopa Behandlung.
  • Autonome Funktionsdiagnostik

Bei Neuvorstellung sollten eine fachärztliche Überweisung sowie sämtliche zur Verfügung stehenden medizinischen Unterlagen (insbesondere über CT/MRT-Diagnostik und bisherige medikamentöse Therapien) mitgebracht werden. 

Dieses Formular kann von überweisenden Ärztinnen und Ärzten genutzt werden, um die Terminvergabe und Zuordnung zur richtigen Sprechstunde zu erleichtern.

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 962

Leitung: Prof. Dr. med. Andrea Kühn u. PD Dr. med. Axel Lipp

 

 

Epilepsien und andere Anfallserkrankungen (CVK)

Folgende Schwerpunkte bieten wir Ihnen in unseren Sprechstunden an:

  • zeitnahe, umfassende diagnostische Abklärung von ersten epileptischen Anfällen
  • Differentialdiagnostik zur Unterscheidung epileptischer Anfälle und nicht-epileptischer Ereignisse
  • Optimierung der antiepileptischen Medikation im Fall von unerwünschten Nebenwirkungen oder fehlender Anfallsfreiheit; gegebenenfalls Beratung zu Epilepsiechirurgie
  • Beratung zu Fahreignung, Empfängnisverhütung, Schwangerschaft und Stillzeit, sportlichen Aktivitäten, Reisen und Impfungen, Gebrauch von Genussmitteln und sonstigen Lebensbereichen
  • Beratung und Behandlung von dissoziativen Anfällen (in der Spezial-Sprechstunde am Campus Charité Mitte)

Die Sprechstunde findet mittwochs bis freitags von 09:00 - 16:00 Uhr statt (nach Vereinbarung).

Terminvereinbarung:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 938

Wir nehmen uns Zeit für Sie, als neuer Patient planen wir für das erste Gespräch 45 min ein. Sollten Sie einmal verhindert sein, denken sie bitte daran, Ihren Termin rechtzeitig unter den angegebenen Telefonnummern oder per Email abzusagen – so können wir Ihren Termin für andere Patienten freigeben.

Ambulanz am Campus Virchow-Klinikum

Leitung: Dr. med. Verena Gaus & Dr. med. Alexander Kowski

Mitarbeiterin und Mitarbeiter:

  • Dr. med. Bernd Vorderwülbecke
  • Sophie Schlabitz

Schlafmedizin (Neurologische Schlafmedizin) (CVK)

Es werden Patienten aller Altersstufen ab dem 12. Lebensjahr mit Schlafstörungen behandelt, die auf Funktionsstörungen des Nervensystems zurückzuführen sind.

Im Besonderen sind wir auf folgende Fragestellungen spezialisiert:

Ferner können sich Patienten vorstellen, bei denen im Zusammenhang mit einer bereits diagnostizierten Erkrankung des Nervensystems (z. B. Multiple Sklerose, Polyneuropathie, Schlaganfall, HIV-Infektion, Parkinson-Syndrome, Epilepsien, rheumatologische Erkrankungen u.a.) behandlungsbedürftige Störungen des Schlafes oder des Schlaf-Wach-Rhythmus auftreten.

Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf wie z. B. Schlafwandeln und/oder sonstige Bewegungen im Schlaf

  • Abgrenzung von Parasomnien, schlafbezogenen epileptischen Anfällen und sonstigen Bewegungsstörungen im Schlaf
  • Narkolepsie mit und ohne Kataplexie und sonstige Störungen, die mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit und/oder oder Einschlafattacken einhergehen
  • Syndrom der unruhigen Beine (Restless legs-Syndrom)
  • Störungen in der Abfolge des Schlaf-Wach-Rhythmus (Phasenverschiebungen des Schlaf-Wach-Rhythmus)
  • Abgrenzung zwischen primären Schlafstörungen von primär psychiatrischen Erkrankungen, die mit einer Schlafstörung einhergehen Schlafstörungen des Jugendalters alle sonstigen ungewöhnlichen Schlafstörungen

Die Sprechzeiten sind dienstags von 09:00 - 12:00 Uhr.

Terminvergabe:

t: +49 30 450 560 560, Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

f: +49 30 450 560 938

 

Leitung: PD Dr. med. Pascal Grosse

Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhaus Mitte)