Weitere wissenschaftliche Schwerpunkte der letzten Jahre

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Seit 1999 fördert die Hermann und Lilly Schilling Stiftung die neu gegründete Abteilung für Experimentelle Neurologie und den dazu gehörenden Lehrstuhl für klinische Neurowissenschaften.

In enger räumlicher, personeller und inhaltlicher Verzahnung mit der Neurologischen Klinik widmet sich die Abteilung unter der Leitung von Ulrich Dirnagl insbesondere der Schlaganfallforschung, der Erforschung der Mechanismen der Regulation der Hirndurchblutung, sowie der Etablierung und Validierung von funktionellen und molekularen hirnbildgebenden Verfahren. Die Abteilung für Experimentelle Neurologie war zentral an dem DFG-Sonderforschungsbereich 507 'Rolle nicht-neuronaler Zellen bei neurologischen Erkrankungen beteiligt (Sprecher Einhäupl, dann Dirnagl), und der Nukleus für die Etablierung des Centrum für Schlaganfall-Forschung Berlin (Leitung: Matthias Endres und Ulrich Dirnagl), welches seit diesem Jahr als Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) durch das BMBF gefördert wird.

Als weitere Forschungsschwerpunkte etablierte die Arbeitsgruppe Neurophysik unter Leitung von Gabriel Curio, die neuromagnetische Messtechnik (mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Berlin), das Berliner EEG-basierte Brain-Computer Interface (mit der TU Berlin) sowie die Koordination der Charité-Projekte im Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin. In der ersten Runde der Exzellenzinitiative wurde die Graduiertenschule "Mind and Brain"bewilligt; sie wird von Arno Villinger und Michael Pauen geleitet. Sie ist eine gemeinsame Initiative der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Lebenswissenschaften. Im Jahr 2008 wurde gemeinsam mit anderen neurowissenschaftlichen Einrichtungen im Rahmen der Exzellenzinitiative der Forschungs-Cluster NEUROCURE gegründet.